Elektropolieren ist - vereinfacht ausgedrückt - ein umgekehrter galvanischer Prozess. Dabei wird das anodisch geschaltete Werkstück mit Gegenkathoden versehen und in einem Elektrolyten auf Basis von konzentrierter Schwefel-/Phosphorsäure einer Gleichspannung ausgesetzt.
Die Parameter sind so gewählt, dass unter einebenden Bedingungen belastungsfrei Material abgetragen wird. Der Abtrag findet bevorzugt an Spitzen und Graten (Entgratungseffekt) statt, so dass glatte, hochglänzende, nahezu inerte Oberflächen entstehen.
Der Prozess findet bei einer Temperatur von ca. 45°C und einer Spannung von 6-12 V statt, Dauer je nach erforderlichem Abtrag 5 – 15 Minuten.
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